Lesetipps

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Ewald Arenz – Der große Sommer


Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder. Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Und nun muss er auch noch ins „Lerncamp“ zu seinem strengen Grossvater. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann und Beate – gute Freunde mit denen er viel erleben kann, auch die erste Liebe zu  Beate. Auch eine Konfrontation mit dem Tod bleibt nicht aus. So wird es ein großer Sommer, der Frieders Leben prägen wird.

Das Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen im letzten Jahr.

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Monika Helfer - Vati


Nach der Bagage ist nun der Vati an der Reihe. Mit viel Liebe und Gespür portraitiert Monika Helfer einen Mann, der für so viele seiner Generation steht. Voll von den schrecklichsten Kriegserfahrungen zieht sich der Vater in ein Schneckenhaus zurück. Sein Leben als Ehemann und Vater prägt vor allem seine Liebe zu Büchern und sein Schweigen.

Eine rührende Erinnerung


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Caroline Albertine Minor – Der Panzer des Hummers


Nach dem Tod ihrer Eltern haben sich die 3 Geschwister der Familie Gabel auseinandergelebt. Es hat sie in alle Winde verstreut, und jeder versucht, sich irgendwie durchzuschlagen. Doch dann müssen die Geschwister plötzlich Stellung zueinander und zu ihrer Vergangenheit beziehen. Ein beglückendes und liebevolles Buch über das Wagnis, alte Hüllen abzustreifen und Veränderung zuzulassen. Sehr lesenswert.

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Bettina Flitner – Meine Schwester


Die erzwungene Corona Pause hat der Autorin die Zeit und den Raum gegeben, sich ihrer verstorbenen Schwester auf eine besondere Art anzunähern. Aufgewachsen mit einer Mutter, die sich immer wieder in Depressionen flüchtet, wählt auch die Schwester den Weg in den Tod. Dieser Blick auf eine Geschwisterbeziehung, die in den 70er Jahren beginnt, besticht durch eine klare, traurige und witzige Sprache, die man lange nicht vergessen kann.

Eine Ehe, die vor lauter Freiheit die eigenen Kinder vergisst und zwei Schwester, die aus dieser Kindheit ganz eigene Schlüsse für ihr Leben ziehen.

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Natasha Brown - Zusammenkunft


Wow, was für eine Stimme! Natasha Brown erzählt die Geschichte einer jungen Schwarzen Frau, die für den Weg nach oben scheinbar alles richtig macht. Nach dem Studium an einer Elite Uni findet sie einen Platz in der Hochfinanz. Der Freund kommt aus einer alten, englischen Familie mit Geld und der weitere Weg scheint vorgezeichnet.

Und doch sind da diese Stimmen im Kopf und im Herzen, die nicht verzeihen können. All die kleinen und großen Verletzungen, der alltägliche Rassismus, mit dem sie sich konfrontiert sieht, die Hindernisse, die für sie höher sind als für ihre Freundinnen.

Eine Stimme, die man nicht so schnell vergisst.

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Vendela Vida – Die Gezeiten gehören uns


Wenn sie über die rauen Klippen vor San Francisco rennen, spüren sie ihre Macht – Eulabee und ihre beste Freundin Maria Fabiola, die so ansteckend lacht und so schön ist, dass man ihr alles glauben will. Doch an einem Morgen geht Maria Fabiola mit ihren Geschichten zu weit und Eulabee trifft eine Entscheidung, die alles verändert.

Ein mitreißender, scharfsinniger Roman über Freundschaft, Verrat und die faszinierende Kraft von Lügen.

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Claudia Petrucci – Die Übung


Claudia Petrucci ist eine Neuentdeckung in der Literatur aus Italien. In diesem Buch geht es um ein spannendes Experiment, eine sogenannte Übung. Ein junges Paar lebt zusammen. Sie haben ihre Träume begraben, sie jobbt in einem Supermarkt, er hat die Bar seiner Eltern übernommen. Eigentlich hatten sie andere Pläne, sie wollte Schauspielerin werden, er Germanistik studieren. Georgia leidet an Panikattacken und Halluzinationen und versetzt sich so sehr in ihre Rollen, dass die Grenze zwischen Realität und Spiel verschwindet, deshalb hat sie damit aufgehört.

Als eines Tages ihr ehemaliger Regisseur im Supermarkt vor ihr steht, gerät alles ins Wanken. Sie lässt sich zu einer neuen Rolle überreden und bricht prompt bei der Aufführung des Stückes zusammen. Sie landet in der Psychatrie und versinkt in ihrer eigenen Welt. Da beschließen der Regisseur Mauro und ihr Freund Filipo ein Drehbuch für sie zu schreiben, um sie aus ihrer Verschlossenheit zu holen. Ein interessantes Experiment. Was für eine Geschichte.

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Maxim Leo – Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse


Michael Hartung hat in DDR-Zeiten als Stellwerksmeister am Bahnhof Friedrichstrasse gearbeitet. Durch einen Stellwerksfehler, den er verursacht hat, sind eher zufällig 127 Menschen in einem S-Bahn-Zug vom Bahnhof Friedrichstrasse in den Westen gelangt. Diese Flucht war so nicht geplant.

Jahre später, als Hartung schon im Westen lebt und sich als Videothekenbesitzer mehr oder weniger durchs Leben schlägt, bekommt er Besuch von einem Journalisten, der aus dieser Sache eine Riesen Story machen möchte. Hartung ist es zunächst unangenehm, doch als diesem viel Geld geboten wird, lässt er sich darauf ein. So wird er berühmt, sogar in Talkshows und vom Bundespräsidenten eingeladen. So viel Publicity möchte er gar nicht, doch nun kann er das Rad nicht mehr zurückdrehen. Eine herrliche Story.

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Imogen Crimp – Unser wirkliches Leben


Eine moderne Liebesgeschichte zwischen einer armen Studentin, die Operngesang studiert und einem älteren reichen Banker. Mehr Klischee geht eigentlich nicht.

Vielleicht hindert das die beiden, sich offiziell zu verbinden oder auch miteinander verbindlich umzugehen. So viele Fragen bleiben für Anna ungeklärt, sie verliert sich in Spekulationen über ihn, ohne den Mut, Fragen zu stellen.
Auch Laurie, die Freundin von Anna, mischt kräftig mit und prüft alle Handlungen von Anna und Max hinsichtlich Feminismus, Kapitalismus, Diversität und was sonst gerade noch en vogue ist. Wer kann hier schon bestehen? Vielleicht die reiche Tochter aus gutem Hause, die eine feministische WG in der eigenen Villa führt, im wahrsten Sinne des Wortes und die aber bei dem Besuch der Mutter plötzlich im Kostüm wohlgesittet beim Tee sitzt?

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Sasha Filipenko – Die Jagd


Eine russische Stimme, die viel zu erzählen hat, das ist Sasha Filipenko. In diesem Buch geht es um einen Journalisten, der es wagt, sich mit einem russischen Oligarchen anzulegen. Dieser lässt sich nicht gefallen, dass seine geheimen Machenschaften aufgedeckt werden, und eine perfide Jagd auf den Journalisten beginnt. Es ist aber nicht eine Jagd mit Waffen, die man kennt, sondern eher eine psychologische Hetzjagd, die den armen Mann am Ende zu einer ganz schrecklichen Tat treibt. Und alle schauen zu, ohne etwas dagegen zu unternehmen.

Perfide und traurig, aber gleichzeitig ein Spiegelbild der russischen Seele.

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Laetitia Colombani – Das Mädchen mit dem Drachen


Lena ist ein junge Frau aus Frankreich, deren Freund ums Leben kam. Um zu vergessen reist sie an den Golf von Bengalen. Am Strand beobachtet sie ein indisches Mädchen, Lalita, das dort ihren Drachen fliegen lässt. Sie spricht nicht und kann auch nicht lesen und schreiben. Lena beschliesst, ihr das beizubringen. Auch andere indische Mädchen kommen zu ihr, um von ihr zu lernen. So gründet sie dort eine Schule für Mädchen, ist aber entsetzt über die vielen Widrigkeiten, die ihr begegnen. In Indien sollen Mädchen eigentlich nicht zur Schule gehen, sondern heiraten und/oder arbeiten, um Geld zu verdienen.

Als Lena beschliesst, aufzugeben, bringt sie ein besonderes Ereignis dazu, ihre Pläne zu ändern und für immer in Indien zu bleiben. Ein schöner, berührender und zugleich unterhaltsamer Roman.

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Christiane Hoffmann – Alles, was wir nicht erinnern


Christiane Hoffmann, Erste Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung und Journalistin lässt die Vergangenheit ihres Vaters nicht mehr los. So widmet sie ihm dieses Buch, in dem sie den Fluchtweg nachgeht, den ihr Vater 1945 aus Schlesien machen musste. Auf einem Treck, begleitet von Hunger und Kälte. Sie setzt sich den Strapazen aus und läuft den ganzen Weg zu Fuß. Spricht mit den Menschen, die dort, im heutigen Polen leben, besucht Orte, die ihr Vater gekannt hat. Auch sie friert, ihr tun die Füße weh, doch sie gibt nicht auf. Heraus kommt ein sehr berührendes Buch, man folgt dem Schicksal dieser heimatvertriebenen Menschen und erfährt sehr viel über die deutsche Vergangenheit.

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Katharina Adler – Iglhaut


Iglhaut ist eine stachelige Persönlichkeit. Keiner kennt ihren richtigen Namen. Sie hat eine Vorliebe für Whiskey-Cocktails, und alte Sozialdemokratinnen und ein Talent für den Umgang mit Holz: im Hinterhof eines Mietshauses in Berlin unterhält sie ihre Schreinerwerkstatt. Eigentlich ist sie ein freiheitsliebender individualistischer Mensch, doch irgendwie wird sie immer in die Angelegenheiten ihrer Nachbarn verstrickt. Eine bunte Hausgemeinschaft, in der jeder mit seinen Problemen zu kämpfen hat.

Ein lebenskluger zutiefst menschlicher Roman.

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Stewart O´Nan – Ocean State


Der Roman spielt in Westerly, einer Arbeiterstadt in Rhode Island, dem kleinsten Bundesstaat der USA. Die Highschool Schülerin Birdy wurde umgebracht – sie hatte sich in den falschen Mann verliebt. Zwei Mädchen derselben Schule buhlen um die Gunst von Myles, Sohn wohlhabender Mittelschichteltern, mit Ferienhaus am Strand. Die beiden Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen sehen darin eine Chance, ihrem tristen Alltag zu entfliehen. Myles nutzt das aus, doch als seine Doppelbeziehung herauskommt, geschieht das Unvermeidliche. Es kommt zum Eklat.

So gut nachvollziehbar aus Sicht der beiden Mädchen. Eine kleine aber feinfühlige und dramatische Geschichte.

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Verena Rossbacher – Mon Chéri und unsere demolierten Seelen


Mit Anfang vierzig fühlt sich Charly Benz wie ein gestrandeter Wal im eigenen Leben. Sie arbeitet im Marketing einer Berliner Food Company, ernährt sich von angebrannten Croissants und bespricht ihre Beziehungsprobleme, nämlich dass sie keine hat, mit ihrem einzigen Freund: Herrn Schabowski, einem sechzigjährigen Mann, der ihre Post und Ängste sortiert. Als Herr Schabowski eine tödliche Diagnose erhält und sie plötzlich schwanger ist, und auch sonst noch einige Dinge passieren, beschliessen die beiden nach Bad Gastein zu flüchten, wo sie ein Hotel geerbt hat.

Ein lustiger, temporeicher Roman gespickt mit klugen Weisheiten für das Leben. Ein ganz besonderes Buch einer österreichischen Autorin.

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Helga Bürster – Eine andere Zeit


Enne und Suse sind Schwestern und wachsen in einem kleinen Dorf in der Nähe von Usedom auf. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Suse kränkelt ständig und erfordert die ganze Aufmerksamkeit ihrer Eltern, Enne versucht immer, es allen recht zu machen. Sie möchte Schauspielerin werden und nach Berlin ziehen. Als dann 1989 kurz vor dem Mauerfall ihre kleine Schwester Suse spurlos verschwindet, bleibt sie in ihrem Dorf und kümmert sich um die Eltern. Die Vergangenheit lässt sie nicht los, immer wieder fragt sie sich, was aus ihrer Schwester geworden ist.

Helga Bürster erzählt in ihrem neuen Roman von einer, die geblieben ist. Und immer wieder auch von den Nachwirkungen der Wende, vom Verschwinden und Bleiben. Ein sanfter und ruhiger Roman, den man unbedingt zu Ende lesen möchte. Alles dreht sich um die Frage: taucht Suse wieder auf oder nicht.

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Kerstin Sgonina – Und wenn wir wieder tanzen


Hamburg 1962: Marie Hansen lebt in der Kleingartensiedlung „Zur alten Landesgrenze“. Sie arbeitet als Zimmermädchen im Atlantic Hotel und wurschtelt sich durchs Leben, immer an der Armutsgrenze. In ihrer Schrebergartensiedlung hat sie ein Zuhause und Freunde gefunden. Dies wird ihr alles genommen, als 1962 die große Sturmflut in Hamburg ausbricht. Sie überlebt das Hochwasser und landet bei einer schrulligen alten Dame, Effie von Sieck. Diese hat ein bitteres Geheimnis und ist eher unfreundlich zu ihr.

Auch ihr hat die Sturmflut etwas genommen: ihr Tanzhaus in der Speicherstadt. Gemeinsam bauen die beiden Frauen dieses wieder auf. Wobei sie so einige Hindernisse überwinden müssen. In Rückblenden erfahren wir auch das Geheimnis dieser Effie. Ein sehr schöner, einfühlsamer Roman.

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Charlotte McConaghy – Wo die Wölfe sind


Inti Flynn kommt nach Schottland, um Wölfe in den Highlands anzusiedeln. Als Wissenschaftlerin weiß sie, dass die wilden Tiere die einzige Rettung für die zerstörte Landschaft sind. Aber sie bringt auch ihre eigenen Probleme mit. Eine seltene Krankheit mit dem Namen „Mirror Touch Syndrom“ lässt sie die Gefühle und Schmerzen von Menschen, die ihr nahe sind, körperlich und seelisch nachempfinden. Das macht das Leben für sie schwierig. Sie hat ihre Zwillingsschwester im Schlepptau, die nach einem traumatischen Erlebnis verstummt ist und sich in sich selbst zurückgezogen hat. In den rauen Highlands erleben sie viel Ablehnung für ihr Projekt, und die rauen Schotten schrecken vor nichts zurück, um sie und die Wölfe wieder zu vertreiben.

Ein sehr anrührendes und archaisches Buch, das einen zunächst wegen der Thematik ein wenig befremdet, einen aber schon nach wenigen Seiten in den Bann zieht. Die Passion der Autorin für den Einklang zwischen Natur und Tierwelt kam schon in ihrem Bestseller „Zugvögel“ zur Geltung, und auch in ihrem neuen Buch gelingt ihr das hervorragend.

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Mareike Fallwickl – Die Wut die bleibt


Helene, Mutter von drei Kindern, Ehefrau von Johannes, steht beim Abendessen auf, geht zum Balkon und stürzt sich ohne ein Wort in den Tod. Heftig. Helenes beste Freundin Sarah, die beiden kannten sich seit Kindergartentagen,stürzt in einen Strudel von Wut und Trauer, hat sie doch ihre Freundin immer beneidet aber zugleich auch bemitleidet. Sie fühlt sich schuldig, weil sie die Anzeichen für Helenes Frust nicht erkannt hat und kümmert sich bis zur Aufopferung um die Familie. Helenes Tochter Lola, 14 Jahre und voll in der Pubertät, ist hauptsächlich wütend. Sie lässt ihre Wut an sich selbst und an ihren Schulkameraden aus, bis sie in einem Selbstverteidungskurs eine Möglichkeit findet, ihre Wut zu kanalisieren.

Eine Wahnsinns Geschichte, immer abwechselnd aus der Perspektive der Freundin und der Tochter erzählt. Eine junge Stimme, die man beachten sollte.

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Fanny André – Zwei am Meer


Camille hat ihre eigenen Bedürfnisse stets zurückgestellt. Nun ist sie über achtzig und sehnt sich nach Veränderung. Bei der Beerdigung ihres Sohnes Arnaud trifft sie Isabelle, die Exfrau ihres Sohnes. Isabelle ist 48 Jahre alt, Juristin und hat gerade einen Burnout hinter sich, weiß nichts mit sich und ihrem Leben anzufangen. Kurzerhand beschliessen die beiden Frauen, eine gemeinsame Reise durch die Normandie und die Bretagne zu unternehmen. Ein Abenteuer, das beide zu neuen Lebenseinstellungen bringen wird und zu Veränderungen.

Ein hinreißende Geschichte über Liebe und Freundschaft zwischen zwei altersmäßig ungleichen Frauen, die doch den Mut finden, etwas Neues zu wagen.

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Seraina Kobler – Tiefes, dunkles Blau


Ein Debut Krimi um eine Ermittlerin bei der Züricher Seepolizei mit dem Namen Rosa Zambrano.

Kurz nachdem Seepolizistin Rosa Zambrano in einer Kinderwunschpraxis am Zürichsee Eizellen einfrieren lässt, wird ihr Arzt tot aufgefunden. Wem stand Dr. Jansen, der nebenbei ein erfolgreicher Biotech-Unternehmer war, im Weg? Erste Spuren führen in eine Villa zu seiner Exfrau, in die alternative Szene zu einer jungen Künstlerin, mit der Jansen ein Verhältnis hatte, ins Rotlichtmilieu, in dem er häufig verkehrte sowie in ein Genforschungslabor zu einer ehemaligen Kollegin und Geliebten. Sehr verzwickt für die junge Ermittlerin Rosa, die auch begeisterte Gärtnerin und Köchin ist. Und gleichzeitig eine gute Begleiterin um Zürich zu entdecken. Sehr spannend und informativ zugleich.

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Elizabeth George - Was im Verborgenen ruht


Linley und Havers ermitteln

Zum 21. Mal sind die beiden unterwegs und auch dieser Krimi hat alles, was man als Freund des guten Kriminalromans sucht. Eine tote Polizistin führt Linley und Havers in die nigerianische Community in London und mitten hinein in eine vom Vater dominierte Familienstruktur. Linley und Havers sehen sich mit dem Thema Beschneidung konfrontiert und entdecken ein Netzwerk von Ärzten und Wunderheilern, die diese grausame Verstümmelung heute noch mitten in Europa praktizieren.

Dass Linley nebenbei um Dairdre kämpft und Havers sich immer noch mit den Verkupplungsversuchen ihrer Kollegin herumschlägt, macht das Lesevergnügen umso größer.

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Klüpfel Kobr – Affenhitze


Endlich ein neuer Kluftinger. Wie sehnsüchtig habe ich darauf gewartet. Zefix, was für eine Hitze! Ausgerechnet bei Rekordtemperaturen muss Kluftinger in einer aufgeheizten Tongrube im Ostallgäu ermitteln. Dort hat Professor Brunner vor einiger Zeit das berühmte Skelett des Urzeitaffen „Udo“ ausgegraben. Nun liegt Brunner selbst tot in der Grube – verscharrt in einem Bagger. Brunner hatte viele Feinde, weswegen Kluftinger in alle möglichen Richtungen ermitteln muss, was gar nicht so einfach ist. Außerdem gefällt ihm die „Kinderfrau“ nicht, die sein Sohn und seine Frau Yumiko für die Betreuung seines Enkelkinds angestellt haben. Und auch die Sozialen Medien wie Facebook, Telegram und Co. bringen ihn an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Armer Klufti, er hat es wirklich schwer. Man kommt aus dem Lachen mal wieder nicht heraus.